Bei der Auswahl verbinden wir Leistungskriterien mit dem Ziel Chancengerechtigkeit. Wir fördern insbesondere (aber nicht ausschließlich):
In der internationalen Förderung unterstützen wir Studierende und Promovierende vor allem aus Ländern der DAC-Liste.
Die finanzielle Förderung ist bei allen Begabtenförderungswerken gleich. Studierende erhalten eine monatliche Studienkostenpauschale von 300 Euro. Je nach Einkommen und Vermögen der Studierenden und ihrer Eltern können in Anlehnung ans BAföG bis zu 812 Euro pro Monat dazukommen, außerdem Zuschläge für die Kranken- und Pflegeversicherung. Die Leistungen müssen anders als beim BAföG aber nicht zurückgezahlt werden. Alle Infos findest du auf der Seite „Was bietet mit ein Stipendium?“
Die Heinrich-Böll-Stiftung fördert ihre Stipendiat*innen finanziell und ideell. Die ideelle Förderung von Studierenden und Promovierenden setzt sich aus folgenden drei Kernelementen zusammen:
Neben einem Stipendium bieten wir unseren Stipendiat*innen jährlich ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, das wir mit ihnen und für sie entwickeln.
Studien- und Promotionsplanung sowie berufliche Orientierung
Mentoring-Programm mit Vernetzungsangeboten und Kontaktvermittlung zu Ehemaligen und ehrenamtlich Engagierten aus dem Umfeld der Stiftung sowie Praktika-Vermittlung in die Auslandsbüros der Heinrich-Böll-Stiftung und anderen Organisationen
Die finanzielle Förderung ist bei allen Begabtenförderungswerken gleich. Promovierende erhalten ein Stipendium in Höhe von 1.650 Euro pro Monat plus 100 Euro Forschungskostenpauschale. Hinzu kommen bei Bedarf Familien- und Kinderbetreuungszuschüsse sowie Unterstützung bei Auslandsvorhaben. Zudem können Promovierende ihr Stipendium mit einer Viertelstelle im Bereich Forschung und Lehre kombinieren und so in einem klar begrenzten Rahmen wichtige akademische Lehr- und Verwaltungserfahrung sammeln. Alle Infos findest du auf der Seite „Was bietet mit ein Stipendium?“
Gefördert werden rund 180 Promovierende mit innovativen und individuellen Forschungsvorhaben zu verschiedenen Promotionsthemen aus allen Fächern (Humanmedizin-Promotionen werden im Rahmen der Studienförderung gefördert). Besonders interessieren uns Forschungsprojekte, die einen Bezug zu den Schwerpunktthemen der Heinrich-Böll-Stiftung haben.
Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung vergibt Studien- und Promotionsstipendien an deutsche und internationale Studierende und Promovierende.
Zweimal jährlich führen wir Bewerbungsverfahren durch. Die Bewerbungsfristen sind am 1. März und am 1. September.
Das Auswahlverfahren der Heinrich-Böll-Stiftung besteht aus drei Etappen:
Jene Bewerber*innen, deren Bewerbung in einer Etappe positiv bewertet wird, werden zur nächsten Etappe zugelassen.
Das sind unsere zentralen Auswahlkriterien:
Wir bieten mehrere Kooperationsveranstaltungen und Vernetzungsformate im Rahmen des ideellen Begleitprogramms an, an denen Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung und der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung teilnehmen.
Die Heinrich-Böll-Stiftung eröffnet ihren Stipendiat*innen vielfältige Möglichkeiten zur Partizipation am Stiftungsgeschehen und fördert dadurch deren Qualifizierung, Empowerment und politische Meinungsbildung:
Der Stipendiat*innen-Rat ist die Interessenvertretung aller aktuell geförderten Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung. Er bietet die Plattform für den Meinungsbildungsprozess unter den Stipendiat*innen und vertritt die besonderen Interessen der Stipendiat*innen im Rahmen der Förderung.
Unter der Federführung von jeweils zwei Stipendiat*innen – den Koordinator*innen – finden an allen größeren Hochschulorten regelmäßig Treffen der Lokalen Initiativen (Hochschulgruppen) statt. Ziel ist es, die Vernetzung unter den Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung vor Ort zu befördern und die Präsenz der Heinrich-Böll-Stiftung an den Hochschulen auszubauen und dort entsprechend die Öffentlichkeitsarbeit des Studienwerks zu unterstützen.
Eigenverantwortlich organisierte Arbeitsgruppen (AGs) der Stipendiat*innen, die zu Schwerpunktthemen der Heinrich-Böll-Stiftung (und darüber hinaus) arbeiten, bilden einen wesentlichen Bestandteil des Begleitprogramms des Studienwerks. Die AGs nehmen sich ein Jahresthema und ein Arbeitsprogramm vor, das auf ein konkretes Ziel hinarbeitet. Die selbstorganisierten Arbeitsgruppen sind kreative Debattenräume, in denen häufig Fragen von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung diskutiert und neue Ideen entwickelt werden können.
Ad hoc-Gruppen organisieren selbstinitiierte Treffen von und mit Stipendiat*innen zu verschiedenen Schwerpunktthemen. Sie treffen sich im Unterschied zu den über das ganze Jahr arbeitenden Arbeitsgruppen einmalig und setzen sich mit einem auf Vorschlag von Stipendiat*innen eingereichten Thema auseinander, das gemeinsam mit anderen diskutiert werden soll. Möglich sind auch Exkursionen, Ausstellungsbesuche und vieles mehr.
Heinrich-Böll-Stiftung
Studienwerk
Schumannstraße 8
10117 Berlin
📞 Telefon: +49 30 285 34 400
(Telefonische Sprechzeiten: in der Regel montags, dienstags, donnerstags und freitags, 10.00 – 13.00 Uhr)
✉️ E-Mail: studienwerk@boell.de
🌐 Website: www.boell.de/studienwerk
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