Heinrich-Böll-Stiftung

Wir fördern Studierende und Promovierende aus allen Fächern und allen Hochschulen im In- und Ausland. Wir leisten einen Beitrag zur Chancen- und Bildungsgerechtigkeit und unterstützen besonders unterrepräsentierte Gruppen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung auf einen Blick

  • Die Heinrich-Böll-Stiftung ist die grüne politische Stiftung. Unter dem Motto „Rückenwind für Talente“ fördern wir jährlich rund 1.450 Studierende und 200 Promovierende aller Fachrichtungen und Hochschultypen aus dem In- und Ausland. Jedes Jahr werden bis zu 250 Stipendiat*innen neu ausgewählt.
  • Ziel der Förderung ist es, zukünftige Fach- und Führungskräfte zu unterstützen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, die politisch interessiert sind und die sich als Multiplikator*innen für die politischen Anliegen der Stiftung – Ökologie und Nachhaltigkeit, Demokratieförderung und Menschenrechte, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit – einsetzen.
  • Das Studienwerk ist dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet; das Begleitprogramm orientiert sich an den Zielsetzungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Besondere Fokusgruppen

Bei der Auswahl verbinden wir Leistungskriterien mit dem Ziel Chancengerechtigkeit. Wir fördern insbesondere (aber nicht ausschließlich):

In der internationalen Förderung unterstützen wir Studierende und Promovierende vor allem aus Ländern der DAC-Liste.

Unsere Geförderten

Finanzielle und ideelle Förderung

Die Heinrich-Böll-Stiftung fördert ihre Stipendiat*innen finanziell und ideell. Die ideelle Förderung von Studierenden und Promovierenden setzt sich aus folgenden drei Kernelementen zusammen:

1. Veranstaltungsprogramm

Neben einem Stipendium bieten wir unseren Stipendiat*innen jährlich ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, das wir mit ihnen und für sie entwickeln.

2. Beratung und Information

Studien- und Promotionsplanung sowie berufliche Orientierung

3. „Grün vernetzt“

Mentoring-Programm mit Vernetzungsangeboten und Kontaktvermittlung zu Ehemaligen und ehrenamtlich Engagierten aus dem Umfeld der Stiftung sowie Praktika-Vermittlung in die Auslandsbüros der Heinrich-Böll-Stiftung und anderen Organisationen

Stipendien für Promovierende

Gefördert werden rund 180 Promovierende mit innovativen und individuellen Forschungsvorhaben zu verschiedenen Promotionsthemen aus allen Fächern  (Humanmedizin-Promotionen werden im Rahmen der Studienförderung gefördert). Besonders interessieren uns Forschungsprojekte, die einen Bezug zu den Schwerpunktthemen der Heinrich-Böll-Stiftung haben.

Zentrale Elemente und Veranstaltungen in der ideellen Förderung

„Forschungscluster sozial-ökologische Transformation“

Die Zugangswege

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung vergibt Studien- und Promotionsstipendien an deutsche und internationale Studierende und Promovierende.

Zweimal jährlich führen wir Bewerbungsverfahren durch. Die Bewerbungsfristen sind am 1. März und am 1. September.

Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren der Heinrich-Böll-Stiftung besteht aus drei Etappen:

Jene Bewerber*innen, deren Bewerbung in einer Etappe positiv bewertet wird, werden zur nächsten Etappe zugelassen.

Zentrale Auswahlkriterien

Das sind unsere zentralen Auswahlkriterien:

Angebote für Auszubildende / Berufliche Bildung

Wir bieten mehrere Kooperationsveranstaltungen und Vernetzungsformate im Rahmen des ideellen Begleitprogramms an, an denen Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung und der Stiftung Begabtenförderung  berufliche Bildung teilnehmen.

Stipendiatische Mitgestaltung

Die Heinrich-Böll-Stiftung eröffnet ihren Stipendiat*innen vielfältige Möglichkeiten zur Partizipation am Stiftungsgeschehen und fördert dadurch deren Qualifizierung, Empowerment und politische Meinungsbildung:

Sti*Ra

Der Stipendiat*innen-Rat ist die Interessenvertretung aller aktuell geförderten Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung. Er bietet die Plattform für den Meinungsbildungsprozess unter den Stipendiat*innen und vertritt die besonderen Interessen der Stipendiat*innen im Rahmen der Förderung.

Lokale Initiativen („LokIns“)

Unter der Federführung von jeweils zwei Stipendiat*innen – den Koordinator*innen – finden an allen größeren Hochschulorten regelmäßig Treffen der Lokalen Initiativen (Hochschulgruppen) statt. Ziel ist es, die Vernetzung unter den Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung vor Ort zu befördern und die Präsenz der Heinrich-Böll-Stiftung an den Hochschulen auszubauen und dort entsprechend die Öffentlichkeitsarbeit des Studienwerks zu unterstützen.

Arbeitsgruppen der Stipendiat*innen

Eigenverantwortlich organisierte Arbeitsgruppen (AGs) der Stipendiat*innen, die zu Schwerpunktthemen der Heinrich-Böll-Stiftung (und darüber hinaus) arbeiten, bilden einen wesentlichen Bestandteil des Begleitprogramms des Studienwerks. Die AGs nehmen sich ein Jahresthema und ein Arbeitsprogramm vor, das auf ein konkretes Ziel hinarbeitet. Die selbstorganisierten Arbeitsgruppen sind kreative Debattenräume, in denen häufig Fragen von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung diskutiert und neue Ideen entwickelt werden können.

Ad hoc-Gruppen

Ad hoc-Gruppen  organisieren selbstinitiierte Treffen von und mit Stipendiat*innen zu verschiedenen Schwerpunktthemen. Sie treffen sich im Unterschied zu den über das ganze Jahr arbeitenden Arbeitsgruppen einmalig und setzen sich mit einem auf Vorschlag von Stipendiat*innen eingereichten Thema auseinander, das gemeinsam mit anderen diskutiert werden soll. Möglich sind auch Exkursionen, Ausstellungsbesuche und vieles mehr.

Kontakt

Heinrich-Böll-Stiftung
Studienwerk
Schumannstraße 8
10117 Berlin

📞 Telefon: +49 30 285 34 400
(Telefonische Sprechzeiten: in der Regel montags, dienstags, donnerstags und freitags, 10.00 – 13.00 Uhr)
✉️ E-Mail: studienwerk@boell.de
🌐 Website: www.boell.de/studienwerk

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