Die 13 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Begabtenförderungswerke unterscheiden sich in Profil, Tradition und Ausrichtung – doch sie teilen ein gemeinsames Fundament:
Begabtenförderung steht nur im Einklang mit demokratischen Werten, Respekt und Verantwortung.
Die Werke bekennen sich in ihrer gemeinsamen Wertebasis ausdrücklich zum freiheitlichen Rechtsstaat und zur liberalen Demokratie. Sie treten ein für eine offene Gesellschaft – und entschieden ein gegen jede Form von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Menschenfeindlichkeit:
„In Anbetracht der zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung in Deutschland und Europa sehen die Begabtenförderungswerke eine ihrer zentralen Aufgaben darin, mit ihren Geförderten und Ehemaligen sowie ihren internationalen Netzwerken dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Mit ihrer Arbeit treten sie gemeinsam ein für respektvolles Miteinander, gegen nationalistische Denkmuster, populistische Vereinfachungen, Wissenschaftsfeindlichkeit, Relativierung der Verbrechen des Nationalsozialismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Rassismus sowie jegliche weitere Art von Diskriminierung aus Gründen der Religion oder Weltanschauung, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.“
Diese Haltung prägt, wie die Werke fördern, begleiten und Verantwortung stärken – in Deutschland, in Europa und weltweit.
Die vollständige Erklärung findest du hier: Gemeinsame Wertebasis der Begabtenförderung (PDF, 0.1 MB).
Begabtenförderung ist mehr als eine finanzielle Unterstützung. Sie ist ein Angebot an junge Menschen, ihre Talente zu entfalten – und zugleich Verantwortung zu übernehmen.
Die gemeinsame Wertebasis macht deutlich, wofür die Werke stehen:
Wer sich bewirbt, bringt nicht nur fachliche Stärken mit, sondern auch Neugier, Haltung und die Bereitschaft, Gesellschaft aktiv mitzugestalten.